AGBs

Allgemeine Bedingungen zum Konzertvertrag

1. Pro­jekt­rah­men
Das Ensem­ble steht dem Pro­jekt laut Pro­jekt­plan gemäß Punk­ten 1 und 10 des Ver­tra­ges zur Ver­fü­gung. Der Ver­anstalter infor­miert das Ensem­ble bei Ver­trags­ab­schluss über die wei­te­ren Mit­wir­ken­den in dem Pro­jekt. Kurz­fris­ti­ge Ände­rungen und Ergän­zun­gen des Pro­jekt­rah­mens bedür­fen stets einer aus­drück­li­chen und schrift­li­chen Zustim­mung des En­sembles. Zusatz­leis­tun­gen wie Pro­ben- oder Kon­zert­mit­schnit­te, Live­über­tra­gun­gen, öffent­li­che Gene­ralproben, Kinderkon­zerte oder Teil­nah­me an einem Got­tes­dienst oder an einer Andacht oder Ähn­li­ches sind nur in Abspra­che zwi­schen Veran­stalter und Ensem­ble mög­lich und sind beim Ver­tragsabschluss schrift­lich fest­zu­hal­ten.

2. Hono­ra­re, Steu­ern und Abga­ben
Der Ver­an­stal­ter zahlt das unter Punkt 6 des Ver­tra­ges ver­ein­bar­te Hono­rar inner­halb drei Werk­ta­ge nach dem Projekten­de per Über­wei­sung auf das un­ten genann­te Kon­to des Ensem­bles. Das Hono­rar schließt, soweit nicht ausdrück­lich anders ver­einbart, alle Ne­benkosten, Steu­ern, Spe­sen und Provi­sionen ein. Das Ensem­ble ver­pflich­tet sich mit der Un­terzeichnung des Vertra­ges, die ihm oblie­genden Steu­ern und Abga­ben (inklu­si­ve Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be) aus dem Hono­rar eigen­stän­dig ab­zuführen. Das Ensem­ble ist laut § 4 Nr.20a des UStG von der Umsatzs­teuer befreit.

3. Aus­fall, Absa­ge
Soll­ten bei einem der Ver­trags­part­ner Grün­de ein­tre­ten, die die Erfül­lung des Ver­tra­ges ver­hin­dern oder sei­ne Er­füllung in Fra­ge stel­len, so hat er unver­züg­lich nach Kennt­nis die­ser Grün­de den ande­ren Ver­trags­part­ner zu benachrichti­gen. Bei Erkran­kung eines Ensem­ble­mit­glieds bemüht sich das Ensemblemanage­ment um voll­wer­ti­gen Er­satz. Ist dies nicht mög­lich und ver­klei­nert sich die Ensem­ble­be­set­zung dem­ge­mäß, so ist der Ver­an­stal­ter unver­züglich in Kennt­nis zu set­zen. Ggf. tritt eine ent­spre­chen­de Ermä­ßi­gung des Hono­rars ein. Erscheint das Ensem­ble nicht zu den ver­ein­bar­ten Ter­minen oder erbringt aus ande­ren Grün­den nicht die ver­ein­bar­te Leis­tung, ist das Hono­rar ent­spre­chend zu kür­zen oder fällt ganz weg. Bei Absa­ge des Ensem­bles sorgt die­ses für einen gleich­wer­ti­gen Ersatz, der vom Ver­an­stal­ter akzep­tiert wer­den muss. Kommt der Ver­an­stal­ter mit der Annah­me der Diens­te des Ensem­bles in Ver­zug, so kann das Ensem­ble für die nicht ge­leisteten Diens­te das ver­ein­bar­te Hono­rar ver­lan­gen, ohne zur Nach- oder Ersatz­leis­tung ver­pflich­tet zu sein. § 615 Satz 2 BGB wird abbe­dungen.

Der Ver­an­stal­ter kann die Diens­te des Ensem­bles ganz oder teil­wei­se vor Pro­jekt­be­ginn stor­nie­ren (Vertragsrück­tritt). In die­sem Fall steht dem Ensem­ble ein gestaf­felter Anteil des vereinbar­ten Hono­rars (bzw. sei­nes stor­nier­ten Teils) zu. Die­ser bemisst sich wie folgt: 20% bei Absa­ge bis 12 Wochen und ein Tag vor Pro­jekt­be­ginn; 50% bei Absa­ge 12 bis 4 Wo­chen und ein Tag vor Pro­jekt­be­ginn; 80% bei Absa­ge ab 4 Wochen bis direkt vor Pro­jekt­be­ginn. Das Ensem­ble muss sich jedoch den Wert des­je­ni­gen anrech­nen las­sen, was es infol­ge des Unter­blei­bens der Dienstleis­tung erspart oder durch an­derweitige Ver­wen­dung sei­ner Diens­te erwirbt oder zu erwer­ben bös­wil­lig unter­lässt. Die dem Ensem­ble zum Zeit­punkt der Stor­nie­rung bereits ent­stan­de­nen Kos­ten und Pau­scha­len (wie Hotel- und Reisebuchun­gen) wer­den vom Ver­an­stal­ter er­stattet.

Kann das Pro­jekt wegen höhe­rer Gewalt, unab­wend­ba­ren behörd­li­chen Maß­nah­men oder Streik nicht statt­finden, ist das Ensem­ble von der Dienst­ver­pflich­tung und der Ver­an­stal­ter von der Zah­lung des Hono­rars entbun­den, außer es be­steht von Sei­ten des Ver­an­stal­ters eine ent­spre­chen­de Ver­si­che­rung. In die­sem Fall steht dem Ensem­ble der ver­sicherte Anteil sei­nes Hono­rars sowie der Fahrt­kos­ten zu. Sofern das Ensem­ble bereits Tei­le der Leis­tung erbracht hat, wird in je­dem Fall das antei­li­ge Hono­rar ge­schuldet. Dies gilt auch für dem Ensem­ble bereits entstan­dene Kos­ten und Pau­scha­len.

4. Auf­zeich­nun­gen
Ohne vor­he­ri­ge Zustim­mung durch das Ensem­ble dür­fen kei­ne Foto-, Audio- oder Videoaufzeichnun­gen und kei­ne Über­tragung oder jede ande­re Art der Ver­öf­fent­li­chung der Pro­ben, und/oder des Kon­zerts in Rund­funk, Fern­se­hen oder online er­folgen. Das Ensem­ble kann für inter­ne Zwe­cke Foto-, Audio- und Videoaufzeichnun­gen von Pro­ben und Kon­zer­ten erstel­len. Eine spä­te Ver­öf­fent­li­chung erfolgt erst nach Zustim­mung aller Betei­lig­ten, die vom Ensem­ble zusätz­lich einge­holt wird.

5. Poli­ti­sche und wer­ben­de Ver­an­stal­tun­gen
Poli­ti­sche Ver­an­stal­tun­gen, Ver­an­stal­tun­gen von Par­tei­en oder Ver­an­stal­tun­gen, die kom­mer­zi­el­len Wer­bezwecken die­nen, sind dem Ensem­ble vor der Ver­trags­schlie­ßung als sol­che zu benen­nen. Ver­stößt der Veranstal­ter gegen die­se Verpflich­tung, kann das Ensem­ble die Erbrin­gung der Leis­tung ganz oder teil­wei­se ver­wei­gern, ohne sei­nen Anspruch auf das voll­stän­di­ge Hono­rar zu ver­lie­ren.

6. Sons­ti­ges
Ände­run­gen und Ergän­zun­gen die­ses Ver­tra­ges bedür­fen zu ihrer Wirk­sam­keit des bei­der­sei­ti­gen Einverständnis­ses und der Schrift­form. Soll­te eine Bestim­mung die­ses Ver­tra­ges unwirk­sam sein, wird die Wirk­sam­keit der übri­gen Be­stimmungen davon nicht berührt. Die Par­tei­en ver­pflich­ten sich, anstel­le der unwirk­sa­men Bestim­mung eine die­ser Be­stimmung mög­lichst nahe­kom­men­de wirk­sa­me Rege­lung zu tref­fen.

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