Lesen

…Eine großartige Leistung …des nach längerer Pause wieder einmal zu hörenden Ensembles Schirokko. Ihm oblag die von Haydn in einem formlosen Largo angelegte …Realisierung des Chaos‘- schon da ragte aus dem zuverlässig gut und plastisch musizierenden Kammerensemble die glänzend gespielte erste Flöte heraus. …Am Ende stand nicht enden-wollender Beifall, der mit einem Zitat aus dem letzten Raphael-Rezitativ unterstrichen wird: „…und es war sehr gut““.DeWeZet
April 2016
DeWeZet
…Das erstaunlichste Stück… ist womöglich Royers »Air pour les Turcs / La Marche des Scythes« … Da wechselt ein und dasselbe Motiv zwischen Kriegsgeheul und zartesten Lamenti, und immer wieder überraschen die Musiker mit filmreifen Klangeffekten. Das Fagott klappert vergnügt, die Streicher tupfen mal fast unhörbare Flageolette und rasen dann wieder in atemberaubender Geschwindigkeit über die Saiten…Hamburger Abendblatt
Dezember 2014
Hamburger Abendblatt
…In der Tat ist diesem Ensemble jegliche Klangwirkung möglich. Die bekanntlich schwierige Einstimmung gelingt wohltuend perfekt, der Klang der Streicher tönt warm und schön – bewundernswert die makellose Realisierung der Bläserstimmen. Kurz: ein Hochgenuss!DeWeZet
März 2008
DeWeZet
…Man hört nicht nur eine klug und sehr genau erarbeitete Interpretation, mit überlegten Klangfarben, Artikulationen, Stricharten und mehr. Man spürt gleichermaßen die intellektuelle wie geistige und emotionale Durchdringung der Musik. Deshalb berührt das Spiel des Ensemble Schirokko so sehr. Davon möchte man gern mehr hören.NDR-Kultur
März 2011
NDR-Kultur
…The standard of playing is superb throughout, with special praise for the leader and the other soloists…The Viol
2015
The Viol
… Die Musik ist interessant und sehr unterhaltsam, oft spannend, und die Interpretation mitreissend. Wir haben es hier mit einem erstklassigen Ensemble zu tun, das Kreativität in der Repertoireauswahl paart an technische Virtuosität und musikalische Überzeugungskraft.Toccata
2010
Toccata
“Schöne Musik“ für neue Bür­ger / Kon­zert des Ensem­bles Schi­rokko Ham­burg in Kie­ler Gemein­schafts­un­ter­kunft:
…Man kann es als… Chif­fre für die Intakt­heit klas­si­scher Musik und ihrer kom­pe­ten­ten Inter­pre­ten sehen, egal an wel­chem Ort. Oder als eine Ver­an­stal­tung, die nicht einem unre­flek­tier­ten Drei-Wort-Satz „Wir schaf­fen das“ folgt, son­dern einem beschei­de­ne­ren: „Wir tun etwas.“
KN
Juli 2016
Kieler Nachrichten
…Spätestens hier wird klar, dass Rachel Harris und ihre Mitspieler in jedem Moment bereit sind, die barocke Idiomatik mit ihren der rhetorischen Aussagewelt nahestehenden musikalischen Gesten kompromisslos bis in den letzten Winkel ihrer Substanz auszuleuchten… Hochintensiv und eindringlich, nicht tauglich als Hintergrundmusik. Aber unverwechselbar!Rondo
Dezember 2014
Rondo
…Schon im Concerto B-Dur „La Caccia“ …von Antonio Vivaldi fesselte das Ensemble sowohl hinsichtlich der klanglichen Homogenität wie auch durch rhythmische Prägnanz, Stilsicherheit und die für die italienische Barockmusik unabdingbare Vitalität. Mit bemerkenswerter Virtuosität beließ Rachel Harris als Solo-Violinistin und Leiterin auch dem Orchester breiten Raum zu voller Entfaltung, so dass stets eine kammermusikalische Einheit entstand…Westfälisches Volksblatt
Oktober 2014
Westfälisches Volksblatt

…in Duderstadt war die Musik von Beethoven in historischer Aufführungspraxis zu erleben: mit dem Ensemble „Schirokko“ aus Hamburg, dessen Repertoire-Schwerpunkt sonst eher im Barock angesiedelt ist. Doch das ist überhaupt kein Nachteil, wie die „Pastorale“ gleich deutlich machte. Statt romantischer Wucht besitzt das Ensemble einen sehr farbigen, durchsichtigen Ton mit vielen warm timbrierten Anteilen. Dennoch ist es auch zu scharf akzentuierten, schmetternden oder hart grollenden Klängen fähig, wie die Gewitterszene in der „Pastorale“ eindrucksvoll bewies. Hier wirkt der Kontrast zu den entspannt-ruhigen Vogelrufen der Szene am Bach vielleicht noch stärker als im modernen Orchesterklang…Göttinger Tageblatt
Juni 2013
Göttinger Tageblatt
…Den instrumentalen Part zelebrierte das glänzend aufgelegte Orchester Schirokko. Seine Musiker unter Leitung von Rachel Harris lieferten den lebendigen Beweis, dass die Einbeziehung historischer Instrumente bei entsprechender Spieltechnik dieses Oratorium zu einem perfekten Klangerlebnis steigern kann. Das belegen zum Beispiel geheimnisvolle Klangfarben von „grauem Dampf“ oder dem „in grauem Schleier heranrückenden Morgenlicht“ – beide Beispiele aus einem hingehauchten Pianissimo crescendierend entwickelt.DeWeZet
November 2011
DeWeZet